Im Fokus

Strategische Neuaufstellung in politisch schwierigen Zeiten

Geschäftsführerin

Spätestens Anfang 2025 war klar: Die Rahmenbedingungen für die internationale Zusammenarbeit haben sich in alarmierender Weise verschärft – und mit einer schnellen Entspannung ist nicht zu rechnen. In dieser Situation braucht es gemeinsames Handeln – und neue Ansätze. Viele Antworten, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, greifen für die Fragen von heute nicht mehr. Deshalb haben wir uns auf die Reise gemacht, die Schwerpunkte unserer Arbeit neu zu kalibrieren und den Verband strategisch fokussierter aufzustellen.

VENRO im Gespräch

Mit vereinter Kraft für eine verlässliche Entwicklungsfinanzierung

Vorstandsmitglied

Referent im Bereich Stärkung
der Zivilgesellschaft

Der Regierungswechsel markierte 2025 einen politischen Neustart auf Bundesebene. Für uns bot sich damit ein wichtiger Moment, um frühzeitig unsere entwicklungspolitischen und humanitären Anliegen in die haushaltspolitische Debatte einzubringen. Die breite Einbindung unserer Mitgliedsorganisationen in die politische Interessenvertretung erwies sich dabei als besonders wirkungsvoll.

Geschäftsführer
Associação
Brasileira de ONGs (ABONG)

Bereichsleiterin
Globale Gerechtigkeit
und nachhaltige Entwicklung

Die Zeit wird knapp. Nur noch wenige Jahre verbleiben, um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) bis 2030 zu erreichen. In den kommenden Jahren werden deutlich größere Anstrengungen erforderlich sein – sowohl um die Fortschritte bei der Verwirklichung der Ziele zu beschleunigen als auch um die Grundlagen für die Zeit nach 2030 zu schaffen. Welche Aspekte für ein Rahmenwerk nach der Agenda 2030 wichtig sind – darüber reflektieren wir mit unseren Partnernetzwerken VANI aus Indien und CCRDA aus Äthiopien.

Sprecherin der AG Humanitäre
Grundsatzfragen

Bereichsleiter Humanitäre Hilfe,
Frieden und Teilhabe aller

Das Jahr 2025 begann mit heftigen Einschnitten bei der humanitären Hilfe. Die neue US-Regierung unter Donald Trump stellte die Programme der Entwicklungsagentur USAID abrupt ein. 40 Prozent der bisherigen internationalen humanitären Mittel entfielen damit schlagartig, viele Organisationen im Globalen Süden mussten ihre Programme einstellen und Personal entlassen. Damit aus der Finanzierungskrise ein Aufbruch von unten wird, arbeiten wir eng mit unseren Mitgliedern und unseren Partnerorganisationen zusammen.

Bereichsleiter Stärkung
der Zivilgesellschaft

Referentin beim
Bündnis für Gemeinnützigkeit

Einen Tag nach der Bundestagswahl im Februar 2025 ging eine Kleine Anfrage mit 551 Fragen der (alten) CDU/CSU-Fraktion bei der Bundesregierung ein. Sie verstörte und verunsicherte weite Kreise der Zivilgesellschaft. Erstmals stellte eine demokratische Partei das Recht der politischen Betätigung gemeinnütziger Organisationen in Frage. Im Bündnis für Gemeinnützigkeit setzen wir uns dagegen zur Wehr und suchen den Dialog mit der Politik.